Bei Asthma handelt es sich um eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege.

Die Entzündung führt im akuten Fall zu einer Verengung der Bronchien bzw. Atemwege. Man spricht in dem Zusammenhang auch häufig von einem Asthmaanfall.

Vermehrtes Aufkommen von Bronchialschleim, eine Verkrampfung der für diesen Bereich verantwortlichen Muskulatur sowie Wasseransammlungen in der Schleimhaut der Bronchien lösen solche Anfälle aus.

Asthmaprobleme treten besonders gerne nachts oder in den frühen Morgenstunden auf. Die akuten Probleme sind meistens vorübergehender Natur – sie halten nicht dauerhaft in gleichbleibender Intensität an.

Die zwei Hauptformen von Asthma

Es werden zwei Hauptformen unterschieden:

  • allergisches Asthma (extrinisch)
  • nicht-allergisches Asthma (intrinsisch)

 

Wie so oft lassen sich nicht alle Erkrankungen zu 100% nur einer dieser Hauptformen zuordnen – es gibt eindeutig Mischformen.

Allergisches Asthma (extrinsisch)

Diese Form beruht auf einer allergischen Reaktion. Die potentiellen Auslöser dafür sind mannigfaltig: Ob Pollen, der Kot von Hausstaubmilben oder Tierhaare… da gibt es so einige Möglichkeiten.

Diese Form ist in der Regel vererbt und macht sich meist schon in jungen Jahren bemerkbar.

Nicht allergisch (intrinsisch)

Hier gibt es mehrere mögliche Ursachen:

  • ausgelöst durch starke Atemwegsentzündungen (kann chronisch werden)
  • Medikamentös bedingt (gerne durch Schmerzmittel und Entzündungshemmer hervorgerufen)

Exkurs: Dabei ist interessant, dass es sich nicht um eine Allergie, sondern um eine genetische Unverträglichkeit von bestimmten Arzneimittel handelt. 

  •  ausgelöst durch chemische oder giftige Stoffe (starkes Staubaufkommen, chemische Dämpfe, Smog, etc.)

Sonderformen

  • Raucherasthma
  • Belastungsathma (eher keine Entzündungen) bei z.B. Ausdauersport
  • Stark übergewichtige Frauen (rund um 25-35 Jahre) können eine extreme Sonderform entwickeln. Diese Form tut sich mit der klassischen Behandlung meist schwer.